Deutsche „Boys Love“-Mangas – Ein Sammelsurium Teil 1

Vorwort

Es gibt ja immer noch unendliche viele Vorurteile gegenüber deutschen Mangas. Ich will mich auch nicht darüber weiter auslassen, da es einfach eine Geschmacksache ist, auch wenn ich finde, dass man ein Werk nicht nach dem Herkunftsland beurteilen sollte.

Ich selbst stehe eigentlichen allen gezeichneten Werke offen gegenüber und achte natürlich auf die Zeichnungen und auf die Handlung. So habe ich natürlich auch schon den ein oder anderen deutschen Manga gelesen und kann sagen, dass ich auch die Entwicklung dieser Sparte miterlebt hat. Ich freue mich über diese positive Entwicklung und auch die Tatsache, dass es zwar weiterhin natürlich von japanischen Mangas inspiriert wird, aber sich dennoch immer mehr ein eigener Stil zum Vorschein kommt.

Und ich finde man sollte deutschen Comics einfach mehr Beachtung schenken! Gerade erwachsenen Menschen sollte man doch zutrauen, dass sie mal etwas Abstand nehmen um eine Sache betrachten. Natürlich war ich, als ich jung war nicht anders als der heutige A/M-Mob. Ich hab rumgemufft wenn man Comics gesagt hat und sowas eben.

Wer schon mal in die Welt des Animes und Mangas abgetaucht ist, der wird gerade bei den Beziehungsgenres – egal ob homosexuell oder hetero – aufgefallen sein, dass ständig jemand „vergewaltigt“ wird und vielleicht 5 Minuten darüber schockiert ist. Kennt man die japanische Mentalität etwas, weiß man, dass diese Situationen weit entfernt von eine realen Vergewaltigung ist, sondern eher ein Zieren ist. Dennoch selbst mit diesem Wissen ist es nervtötend und irgendwo einfach wäh. >_<

Der entscheidende Vorteil bei deutschen Werken ist natürlich, dass es in der Regel unsere Mentalität widerspiegelt. Gerade diese Pseudovergewaltigungen gibt es nicht und auch die passiven Parts haben mal einen Arsch in der Hose und können sogar noch etwas anderes als atmen und süß aussehen. Es ist einfach viel entspannter, als wenn man sich nicht ständig über extremdevotes Verhalten „aufregen“ muss. Mal abgesehen davon, dass der passive Part in japanischen Mangas auch gerne mal strohdoof und weltfremd ist. Hach, wer die Mangas kennt, weiß ja was ich meine und den Rest interessiert das Gelaber ohnehin nicht 😛

Mit dieser Vorrede eröffne ich eine kleine Blog-Reihe, in der ich euch verschiedene Werke von deutschen Zeichnern im Bereich „Boys Love“ vorstelle. Die Reihenfolge wurde von der kleinen Zaubermaus und mir ausgelost, ergo sagt sie nichts aus.

Welche Zeichner euch erwarten:
1. Kamineo
2. ScreenDragon
3. Safaia
4. Martina Peters
5. Sen Cross – ausgefallen
6. Zofia Garden – ausgefallen
Nachwort

PS: Ich lese dennoch gerne japanische Mangas, auch wenn es sich vielleicht nicht so anhörte XD

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