Final Fantasy VI

Endlich geht es weiter mit der „Final Fantasy“-Reihe. Allerdings habe ich Teil 5 nicht sonderlich lange gespielt. Ich fand es totlangweilig…. XD
Deshalb geht es nun mit dem sechsten Teil weiter ^o^

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„Vor lange Zeit zerriss der Krieg der Weisen die Welt und die Magie verschwand gänzlich vom Erdboden. 1000 Jahren vergingen…
Eisen, Schießpulver und Dampfmaschinen verhalfen zu großem technischem Fortschritt.
Aber manch einer möchte die Welt versklaven, indem er die zerstörte Kraft, Magie genannt, auferstehen lässt. Kann es sein, dass die Mächtigen erneut einen sinnlosen und tödlichen Fehler begehen?“

ff6_1Im Grunde sagt der Text alles über die Rahmenhandlung aus. Die Machtgeilen gehen über Leichen und wir brechen auf um die Irren aufzuhalten. Natürlich gibt es wieder viele kleine und große Geheimnisse zu entdecken, aber die sollen hier nicht verraten werden 😉

In „Final Fantasy VI“ bekommt man wirklich viele Charaktere für die Rebellion geboten. Insgesamt sind es 14 Stück, wovon nur drei optionale Figuren sind. Alle Figuren haben ihren eigene Hintergrundgeschichte und ihre eigene Persönlichkeit. Und man kann sogar ein Mogry ins Team aufnehmen und einen Yeti XD
Toll fand ich ja, dass man die vorgegebenen Namen ändern konnte und diese wurden in den Bildschirmtexten dann auch verwendet *___*

In diesem Spiel fehlen die „richtigen“ Magier im Grunde gänzlich. Dafür können hier alle Charaktere – gut, es gibt zwei Ausnahmen – Magie erlernen. Hier geht das nämlich indem man sich im Spielverlauf mit Esper, den magischen Wesen, verbindet. Dafür müssen diese allerdings leider sterben. Aber selbstverständlich bringen wir sie nicht um XD Ebenso selbstverständlich kommen sie nicht einfach zu uns, sondern wir müssen sie einsammeln. Neben dem Effekt, dass sie uns Magie beibringen, sind die Esper auch Beschwörung. Kenner von „Final Fantasy“ werden da auch ein paar Bekannte unterkommen, wie beispielsweise: Odin und Ifrit. Ich muss sagen, ich finde das ein saucooles System. Denn Magier sind ja meist total anfällig für Angriffe und verrecken gerade am Anfang ständig. Und ich mag sie meist charakterlich auch nicht wirklich 😛

Alle Charaktere haben außerdem eine Spezialität. Es gibt da physische Sachen, wie zum Beispiel „Sprung“. Aber auch viel interessanteres, wie „Kontrolle“, womit man kurzzeitig die Kontrolle eines Monsters übernimmt oder „Mimen“, hier wird kostenfrei die letzte Attacke nachgeahmt.
Der einzige Blaumagier, dem man ins Team aufnimmt, lernt seine sogenannten „Kunden“ von Monstern. Dafür müssen die Gegener die erforderte Attacke während des Kampfes ausführen und schwupp kann der Blaumagier sie. Auch interessant ist die Fähigkeit „Anspringen“, die unser kleiner Wildjunge beherrscht. Gau, so sein Name, springt ein Monster ab und verschwindet für den Kampf. Wenn er zurückkehrt, dann beherrscht er eine neue Attacke. Ansonsten ist das Kampfsystem typisch: rundenbasiert und am Ende wird man mit Erfahrungspunkten und Geld belohnt.

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Das Spiel gibt nur äußerst selten vor, wen man in Truppe haben muss. Die meiste Zeit darf man die Partie ganz frei wählen. Fetter Pluspunkt meinerseits. An manchen Stellen muss man mehrere Gruppen bilden. Hier muss man dann auch alle Gruppen steuern, natürlich geht dies nur nacheinander. Man swicht einfach mit Select zwischen ihnen hin und her.

Fazit: Es hat wirklich Spaß gemacht und es ist ein gutes Rollenspiel. Ob es nun die ganzen Huldigen, die es oft bekommt, verdient hat, nun das überlasse ich jedem selbst. Mir persönlich hat Teil 4 allerdings besser gefallen. Aber wie gesagt: Es ist gut und macht Spaß. Wenn man „Final Fantasy“ mag, sollte man definitiv ein Blick riskieren. Wobei es leider nur eine deutsche Version gibt und die ist für den „Gameboy Advance“. Ich hatte Glück und habe eine erschwingliche Version bei ebay gefunden. Aber meistens sind die Preise da utopisch.

Bildcopyright unterliegt Nintendo und Square Enix

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