Final Fantasy

Start eines Projekts und es wird mit Sicherheit eine Lebensaufgabe 🙂

Worum es geht? Nun ich habe mir vorgenommen alle Final Fantasy Teile zu spielen. Mal sehen ob ich es auch schaffe XD

Beginnen tun wir dann natürlich auch mit dem ersten Teil.
Ich habe die Kompaktversion von Teil Eins und Teil Zwei für den Gameboy Adavance, wie ihr anhand des Bildes vielleicht schon geahnt habt 🙂

Was bedeutet, dass wir uns in die Welten von chicer 2D – Pixelgrafik begeben.
Aber ich, alter Hase, kenne ja noch schlimmere Grafik und somit macht mir das nichts aus.
Die jüngere Generation würde wahrscheinlich eine Infakt bekommen. Ja, liebe Kinder, mit so etwas holten wir uns einmal Augenkrebs 😀

Muss ein unglaubliches Gefühl sein, wenn man vor dem Bankrott steht und noch ein Abschiedsspiel auf dem Markt bringt und dieses rettet nicht nur die Firma, sondern wird auch zum Meilenstein des Genres.
Square stand nämlich damals vor dem aus und wollte nur noch ein Spiel auf dem Markt bringen und dieses Spiel sollte über Überleben oder Untergang entscheiden.

„Die Welt ist in Finsternis gehüllt… Die Winde erstarben… Die Meere tobten…
Die Erde ist faul und verdorben.
Doch aus einer Prophezeiung schöpfte man Hoffnung.
Vier Kämpfer mit vier Kristallen werden erscheinen, wenn die Welt von dichter Dunkelheit überschattet ist.
Sie werden das Licht der Kristalle wieder entfachen, um die Welt vor dem Unheil zu retten.“

Bevor das eigentliche Spiel beginnt, definieren wir unsere Gruppe, die aus (wer hätt’s gedacht) 4 Mitglieder besteht. Wir dürfen Namen und Berufsklassen bestimmen. Ich muss sagen, ich mag sowas 🙂 Jede Berufsklasse hat auch eine Weiterentwicklung.

Berufsklasse Weiterentwicklung Fähigkeiten
Krieger Ritter Waffenexperte, starke physische Angriffe
Novize Adept kämpft freihändig, hohe Trefferpunkte
Dieb Ninja sehr schnell, flink
Rotmagier Rotmagus Schwarzmagie, Weißmagie, allerdings beschränkt
Heiler Priester Heilzauber, Defensivexperte
Schwarzmagier Schwarzmagus großen Schaden durch seine Magie

 

Meine Reise startete mit: Dante, dem Krieger; Alain, dem Dieb; Pan, dem Rotmagier und Vince, dem Schwarzmagier.
Der Auftrag ist klar, wir müssen die Welt tretten und tun das natürlich mit allem Einsatz 🙂
Ablaufen tut das Spiel wie gewohnt, wir bekommen Aufträge und rennen los um diese zu erfüllen. Wobei wir natürlich ordentlich Monster verkloppen müssen und an manchen Stellen für meine Bedürfnisse etwas zu viele.
Z.B. an einer Stelle des Spiels wird man über eine Strecke jeden Schritt angegriffen und es erwarten einen gleich mehrere Gegner. Dies ist noch relativ am Anfang des Spiels und die Gegner sind nicht so einfach zu überrennen. Was das Ganze noch nerviger macht.
Ansonsten erkennt man das Gameplay schon, auch wenn manches noch unausgereift ist. Wir haben auch wieder unser Schiffchen, hier auch ein Kanu und ein Flugschiff von Cid 🙂 Hier wird man aber nur noch später in der Luft nicht mehr angegriffen.
Storytechnisch gibt es nicht viel, der Böse will die Welt zerstören und wir halten ihn auf und das ist es auch. Die Charaktere haben keine weitere Tiefe und auch die unzählige Nebenquest fehlen noch.

Der Endgegner des Spiels, war auch mal wirklich schwer. Ich musste mir noch ein paar Level vorher antrainieren, bevor ich ihn endlich tot bekommen habe. Was oft leider nicht der Fall ist, dann sind vorige Gegner um einiges schwerer und am Ende denkt man „Ups, schon tot?“.
Auch sehr positiv fande ich, dass man wirklich immer speichern konnte. Auch wenn ich verstehe, dass diese Möglichkeit nicht immer gegeben ist, aber ich hasse es, wenn mich ein Gegner platt macht und ich dann wieder ganze Passage hinter mich bringen muss, um wieder einen Versuch zu starten.
Sehr, wirklich sehr störend fand ich die Tatsache, dass man keine Komplettansicht der Weltkarte aufrufen konnte. Was dafür gesorgt hat, dass ich sehr umherirrte. ^^°
Heilen kann man sich mit diversen Items oder mit Magie. Gruppenheilung gibt es im Inn oder über Schlafsäcke (später Zelte oder Hütten). Dauerhafte Satusveränderungen, wie Gift, müssen allerdings seperat geheilt werden.
Stirbt ein Teammitglied, dann kann man zur Phoenixfeder greifen oder man kann in die Kirche des Orts, wo man für eine milde Gabe wiederbelebt wird.

Alles in allem ist ein sehr kurzweiliges Spiel. Man muss natürlich das Alter bedenken (veröffentlich 1987), so kann man gerade von der Grafik nicht viel erwarten, auch wenn die GBA-Version schon aufpoliert wurde und auch kann man nicht erwarten, so ein komplexes Spiel, wie es heute Standard ist, erwarten. So ist auch die Spielzeit entsprechend niedrig. Aber es hat dennoch Spaß gemacht, eine direkte Kaufempfehlung würde ich nun nicht aussprechen, aber wenn es einem günstig über den Weg läuft, kann man ruhigen Gewissens zuschlagen.

So, nun wollen wir doch Teil Zwei begutachten…*winkt*

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