Calling (Wii)

Eigentlich ist dieser Eintrag schon etwas überfällig, denn ich habe das Spiel schon vor einer Weile abgeschlossen. Und das mit Hilfe einer Freundin,  damit ich nicht alleine am Herzinfakt sterbe 😀

Wenn ihr die Geschichte von dem Spiel wissen wollt, dann liest meinen Artikel: Calling

Dann will ich mich mal auslassen, weil das ist hier mein Blog und ich maule gerne.
Man sagt ja nicht umsonst, dass die Deutschen das Meckervolk ist. 🙂

Wie man ja unschwer erkennen ist das Spiel ab 12 und da ist meine Frage:
Wer hat dem Prüfer ins Hirn geschissen?

Die Begründung wird wahrscheinlich noch sein, es fließt kein Blut in dem Spiel oder man tötet ja niemanden.

Stimmt zwar, aber deshalb eine so niedrige USK zu verteilen?
Ich kann euch sagen, wäre ich 12, ich würde nur noch bei meinen Eltern schlafen und das wohl für eine lange Zeit und bei jedem Klingeln des Telefons würde ich mich in eine Ecke verziehen.

Zum einen ist die Atmosphäre, wie es wohl auch in einem Horrorspiel sein sollte, düster und bedrückend. Das Spiel hat im großen und ganzen keine Hintergrundmusik und die Stille macht es nicht besser. Vorallem nicht dann, wenn ein Geräusch plötzlich die Stille zerreißt….
Einige Schockmomente haben mir wirklich das Herz bis zum Hals schlagen lassen, seien es plötzliche Schreie gewesen oder dann ein Geist plötzlich direkt vor einem auftauchte und auf Kuschelkurs ging.
Bei vielen Rezensionen des Spiels wird oft betont, dass die Schockmomente irgendwann nicht mehr schocken….
Nun, ich kann dem nicht zustimmen, entweder bin ich noch nicht abgehärtet genug oder ich war viel zu konzentriert bei der Sache.

Ich sage ja nicht, dass man das Spiel hätte ab 18 Jahre machen sollte, aber 12? Ich glaube manchmal wirklich wir sollten die Richtlinien für die USK und auch die FSK mal überprüfen! Vielleicht traue ich den „Kindern“ auch zuviel Einfühlungsvermögen zu? Ich weiß es nicht…
Damit meine ich nun nicht, dass die Geschicht ansich so traurig oder grausam ist, dass die Kinder ein Trauma bekommen werden 😉
Jedoch wird der Horror hier über ganz alltägliche Mittel nach Hause^^ Es beginnt mit der Internetseite „Die schwarze Seite“ und endet mit einem Anruf und schwupp landen wir im Horrorszenario.
Mir hat auch Freddy Krüger nicht unbedingt mit seinen Taten in den Filmen solche Angst gemacht, sondern mit machte Angst, dass er in den Träumen kam und man ihn ja nicht tot bekam…..

Ich finde auch die Geschichte des Spiels gelungen, auch wenn sie natürlich nicht das Rad neu erfindet. Aber welches Horrorspiel tut das schon?
Nein, Silent Hill tut dies ebenso wenig, auch wenn es sich wohl viele Fans der Reihe gerne einreden….
Mir wurde zur keiner Zeit langweilig und der Umfang des Spiels ist vielleicht nicht erschlagend, aber der Preis ist auch nicht sehr hoch, was man doch bedenken sollte. Dennoch kann man viele Sachen entdecken und alles fügt sich dann wie ein Puzzel zusammen und ich finde gerade das für ein japanisches Horrorgame die Geschichte gelungen ist. Denn die japanische Horrorspalte verteilt oft nichts „menschliches“ an die „Monster“.
Die halt eben böse und dann ist dat so. Okay, meist haben sie natürlich im Leben etwas schreckliches erlebt, aber dennoch finde ich, es fehlt ihnen Subtanz. Man kann nicht mitfühlen, bzw. es wirklich nachvollziehen woher diese große Bitterkeit nun kommt, denn die Geister (oder wie man sie dann nennen will) machen nie den Eindruck, als hätten sie auch im Leben großartig Emotionen besessen.

Also, das Spiel ist toll, die USK ist für ne Arsch und ihr geht jetzt los und kauft es euch! 😀

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